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Butterberg

„Ein großartiger Meilenstein für unsere Stadt“, freute sich Sankt Augustins Bürger-meister Dr. Max Leitterstorf am vergangenen Dienstag (14.12.2021) als er seine Unterschrift unter einen Kaufvertrag von hoher Bedeutung für die Entwicklung der Stadt setzte.
Er besiegelte damit die Veräußerung einer städtischen Fläche in dem Areal „Auf dem Butterberg“ an das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt  (DLR). Der Grundstein für die Entwicklung des geplanten Wissenschafts- und Gründerparks ist damit gelegt.
Auf der Suche nach einem Standort für ein neues Institut, kontaktierte das DLR 2019 erstmalig die Stadt Sankt Augustin und die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Sankt Augustin mbH (WFG). „Durch unser gutes Netzwerk konnten wir glücklicher-weise schnell den Kontakt zu dem Eigentümer der Räumlichkeiten der Konrad-Adenauer-Stiftung vermitteln.“, berichtet Edgar Bastian, Geschäftsführer der WFG.
Seit Anfang 2020 ist das DLR dort mit dem Institut für den Schutz terrestrischer Inf-rastrukturen in den frisch renovierten Räumen ansässig. Dies galt von Beginn an jedoch nur als Übergangslösung, da das DLR an einem Flächenerwerb für den Aufbau zweier Institute in Sankt Augustin interessiert war.
Nun wurde der Kaufvertrag zwischen Stadt und DLR über ein etwa 13.300 qm großes Grundstück in dem Areal “Auf dem Butterberg“ an der Arnold-Janssen-Straße unterzeichnet. Das DLR beabsichtigt, dort ein Bürogebäude und eine Versuchshalle für das Institut für den Schutz terrestrischer Infrastrukturen sowie mittelfristig auch ein weiteres Bürogebäude für ein zweites Institut zu errichten. Von besonderer Bedeutung für das DLR ist dabei die räumliche Nähe zur Hochschule Bonn-Rhein-Sieg. Auf der Vorhabenfläche sollen zunächst rund 115 neue hochqualifizierte Arbeitsplätze entstehen.
„Wir freuen uns, einer solch wichtigen Institutionen wie dem DLR eine perfekt geeignete Fläche im Stadtgebiet anbieten zu können. Diese Vertragsunterzeichnung ist von besonderer Bedeutung für die zukünftige Entwicklung als Wissensstadt-PLUS.“, sagt Rainer Gleß, ebenfalls Geschäftsführer der WFG und Technischer Beigeordneter der Stadt Sankt Augustin.

   
   

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